GeoPark-Höhenweg

 

In der Region Sarganserland-Walensee-Glarnerland entsteht ein GeoPark. Die natürlichen Ressourcen - die imposante Geologie und interessante Geotoplandschaften, der traditionsreiche Bergbau, sowie modernste Steinverarbeitungsbetriebe und Untertageforschungsstätten - laden Sie zum Erleben Staunen und Verweilen ein.

 

Rückgrat des GeoParks Sarganserland-Walensee-Glarnerland

Sozusagen als Rückgrat für den GeoPark Sarganserland-Walensee-Glarnerland wird im Jahre 2002 der GeoPark-Höhenweg lanciert. Von Ziegelbrücke bis Flims ist dieser Weg so angelegt, dass während einer Woche von Unterkunft zu Unterkunft das Kerngebiet des GeoParks durchwandert werden kann. So attraktive Berggebiete wie der Kerenzerberg entlang dem Mürtschenstock, die Murgseen, das Mühlebachtal und die Flumserberge, das Karstgebiet bei der Schilsquelle, die Fossilienfundstellen zwischen Schönbühl-, Fanser- und Laui-Fürggli, der Besuch des Weisstannen- und des Calfeisentals, die Überquerung des Heubützli- und des Foopasses sowie der Besuch von Elm stehen an. Zwei- oder Dreitagestouren für Teilstrecken sind ebenso empfehlenswert wie der Einbezug weiterer Geo-Stätten, die dem Flyer „GeoTourismus“ entnommen werden können.

 

UNESCO-Weltnaturerbe

Der GeoPark-Höhenweg durchquert exakt das Gebiet, welches der UNESCO zur Aufnahme in die Weltnaturerbeliste empfohlen werden soll. Es ist die sogenannte Glarner Hauptüberschiebung im Grenzgebiet der Kantone Glarus, St. Gallen und Graubünden, die national und international landschaftlich und wissenschaftshistorisch grosse Berühmtheit erlangt hat. Viele geologische Prozesse und Gesteine wurden erstmals in den Glarner Alpen erkannt und beschrieben. Mit dem GeoPark-Höhenweg werden diese erdgeschichtlichen und wissenschaftshistorischen Informationen auch für naturinteressierte Laien erschlossen und erwanderbar gemacht.

 

„Gebrauchsanweisung“

In dieser Saison wird der GeoPark-Höhenweg ausschliesslich mit der Karte auf bestehenden Wanderwegen zu begehen sein. Die meisten geographischen Angaben in der Routenbeschreibung sind auf die Angaben der Landeskarte der Schweiz 1:25'000 (Blätter 1134, 1154, 1155, 1174 und 1175) abgestimmt. Später sollen die Routen ausgeschildert werden. Ein ausführlicher geologischer Führer zum GeoPark Sarganserland-Walensee-Glarnerland ist ebenfalls in Bearbeitung und soll im Jahre 2004 erscheinen. In dieser Broschüre sind die Tagesrouten A – F mit Hinweisen zur Erdkunde beschrieben. In einem Anhang finden Sie Angaben zu den Übernachtungsmöglichkeiten.

Empfehlenswert ist zudem der Gebrauch des Flyers GeoTourismus 2002 „Erdgeschichte erleben und begreifen“ oder ein Blick auf unseren Internetauftritt www.geopark.ch.

 

Feedback / Wettbewerb

Es ist vorgesehen im Jahre 2003 eine eigentliche Broschüre zum GeoPark-Höhenweg herauszugeben. Dazu brauchen wir Ihr Feedback. Melden Sie uns Ihre Erfahrungen, Ergänzungsvorschläge und „Korrekturen“. Am Schluss dieser Broschüre finden Sie ein Rückmeldeformular samt einem Wettbewerb. 

Und nun wünschen wir Ihnen interessante Stunden beim Vorbereiten Ihrer GeoPark-Höhenweg-Tour und später alles Gute auf Ihrer Wanderung. Für Auskünfte stehen wir gerne zu Ihrer Verfügung.

Projektteam GeoPark: David Imper, 081 723 59 13 (Geologie), Kaspar Marti, 079 345 72 35 (Tourismus). 

GeoPark Sarganserland-Walensee-Glarnerland

Die Begehung des GeoPark-Höhenwegs erfolgt auf eigene Verantwortung und setzt Grundkenntnisse beim Gebirgswandern voraus.      Der Ausrüstung, dem Kartenmaterial, dem Wetter und den Hinweisen der Sachverständigen ist gebührend Beachtung zu schenken!