Beschreibung:

 

1.Tag

Velo:

Wir starteten mit Sack und Pack am Bahnhof Schwanden und fuhren auf dem Veloweg Richtung Linthal. Unterwegs hat man noch einen tollen Ausblick auf den Tödi. In Leuggelbach wechselte das Terrain von Teer auf Kies, was die Tatsache nicht änderte, dass dieser Abschnitt der Tour ziemlich fade ist. In Linthal angekommen, ging es ins Tierfed. Die steilen hohen Wände Links und Rechts der Strasse wirkten äusserst imposant. Im Tierfed begann der anstrengende Teil der Tour. Leider teils so anstrengend, dass man nicht mehr fahren kann und das Velo stossen muss. Die tolle Schluch die man unterwegs überquert, liess uns doch die Strapazen ein wenig vergessen. Bis zum Hintersand gibt es nur noch den deftigen Felssturz zu sehen.

 

Wandern:

Nachdem wir die Velos im Hintersand abgestellt hatten,und unsere leeren Flaschen an einem Brunnen füllten, wanderten wir schon ziemlich erschöpft durch den steilen Wanderweg bergauf. Und zwar ziemlich lange. Zum Glück gabs abseits des Weges noch Murmeltiere zu sehen, die uns ein ein wenig aufmunterten. Neben den Murmeltieren gab es noch die Berge, denn die Aussicht war einfach die ganze Zeit überragend. Für Abwechslung sorgten auch die Schneefelder, die es andauernd zu überqueren galt. Nach dem langen Aufstieg kam es einer Erlösung gleich, als wir endlich die Fridolinshütte erblickten. Dort angekommen, konnten wir der Versuchung nicht widerstehen, uns ein erfrischendes Bad im Bergseelein zu genehmigen und uns im Schnee zu wälzen.

 

2. Tag

Wandern:

Um bergab zu wandern, war doch noch ein kleiner Aufstieg und die Überquerung einiger Schneefelder nötig. Dies bereitete uns jedoch fast keine Schwierigkeiten, da wir recht ausgeschlafen waren uns das Leuchten des nahen Tödis im Morgenrot zusätzlich motivierte. Nach dem Aufstieg auf das Ochsenstockgrätli ging es nur noch abwärts, teils sehr steil, aber schlussendlich kamen wir doch im Obersand an. Nach einer weiteren Stunde gelangten wir wiederzu unseren Velos, die wir am Tag zuvor im Hintersand deponiert hatten.

Velo:

Bei einer rasanten Abfahrt auf dem Kiesweg kamen wir nach einer guten Viertel Stunden im Tierfed an. Zum Schluss meisterten wir auch noch die letzen Kilometer nach Schwanden, da wir uns mit den schönen Eindrücken der zwei Tage vollgetankt hatten.

In Schwanden genehmigten wir uns noch ein Glace und im Pfadiheim erwartete uns ein wunderbares, zwar etwas nasses, vom Regen getränktes, Znacht.

 

Einsatzwoche 2001 Kantonsschule Glarus, 3. Klassen

Dario Accoto, Christian Stucki, Daniel Hobi, Raphael Hauser